Inhalt: Das dritte Auge; Kundalini; Energiefluss der Chakren

Das dritte Auge

Die Kopfregion des Menschen wird durch zwei Chakren: Stirn- und Scheitelchakra, mit Energie versorgt.

Direkte energetische Verbindung des Scheitelchakras mit der Hypophyse bewirkt, dass diese direkt mit Energie versorgt wird. Das Stirnchakra ist normalerweise nicht mit der Hypophyse verbunden (= Normalzustand.).

Bildet das Stirnchakra ebenfalls einen direkten Kanal mit der Hypophyse, so entwickelt sich die Fähigkeit des Hellsehens und dann, und nur dann, spricht man von dem Dritten Auge.

Diese Hellsichtigkeit vollzieht sich in 5 Stufen:

  1. Der Mensch hat verstärkt intuitive Eindrücke, sogenannte Vorahnungen
  2. Der Mensch bekommt ein Bild einer Situation aus der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft von sich oder einem anderen Menschen.
  3. Der Mensch bekommt Bilder und Situationen aus der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft anderer Menschen.
  4. Der Mensch ist in der Lage, Bilder einer oder mehrerer Situationen aus der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft eines oder mehrerer Menschen bewusst abzurufen.
  5. Der Mensch weiß! Alle Menschen sind ein Teil von ihm, so wie er ein Teil Gottes ist. Somit verfügt er über alle notwendigen Informationen. Die Betonung liegt auf notwendig, d.h., dass er nicht alles wissen muss und soll, sondern nur das, was für den oder die anderen Menschen wichtig ist.

Es gibt Menschen, bei denen schon von Geburt an dieses „Dritte Auge“ existiert, bei manchen entwickelt es sich im Laufe ihres Lebens und bei Einigen entwickelt es sich in diesem Leben gar nicht.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich durch einen Meister oder Heiler das „Dritte Auge“ öffnen zu lassen.

Wem kann das Öffnen des „Dritten Auges“ anvertraut werden?

Wer die einzelnen Schritte seiner Entwicklung nicht abwarten will,l sondern sein Drittes Auge öffnen lassen möchte, der sollte sich auf alle Fälle gut informieren. Die Frage nach dem Namen des Geistwesens, welches die Verantwortung übernimmt, ist mehr als legitim. Lehrer und Heiler, welche diese Frage nicht beantworten können oder gar verständnislos dreinschauen, sollte man besser meiden. Lieber länger suchen und öfter fragen, als später Schwierigkeiten haben, lautet die Devise. Manche Scharlatane ziehen ihrem Gegenüber, für eine angebliche Öffnung des Dritten Auges, beträchtliche Summen aus der Tasche. Hier gilt ganz klar – Hände weg! Wirklich befähigte und berechtigte Lehrer und Heiler nehmen gerade hierfür kein Geld.

Fazit

Wer, sofern nicht schon aktiv, sein Drittes Auge öffnen lassen möchte, sollte die hier genannten Ratschläge besonders beachten – es sei denn, er hat Lust, durch den Egotrip eines „Möchtegernmeisters“ in arge Schwierigkeiten zu kommen.

Stirn – und Scheitelchakra im „Normalzustand“ Nur das Scheitelchakra hat eine direkte Verbindung mit der Hirnanhangdrüse.

Die Abbildung zeigt ein ausgebildetes „drittes Auge“. Hierbei haben beide Chakren eine direkte Verbindung mit der Hypophyse (Hirnanhangdrüse)

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Die Kundalini – Kraft

Die Kundalini – Kraft ist in den westlichen Ländern erst durch die östlichen Lehren bekannt geworden. Insbesondere das indische Yoga hat diesen Namen mitgebracht. Gemeint ist hiermit eine Kraft, welche beim Menschen (von der Rückseite betrachtet) hinter dem Steißbein liegt, eingerollt wie eine Schlange.

Deshalb ist auch oft die Rede von der Kundalini – Schlange. Diese geheimnisumwitterte Kraft soll den Menschen zur Vollkommenheit führen und geheimnisvolle Fähigkeiten ermöglichen.

Tatsache ist, daß es, genau wie bei dem Dritten Auge, Menschen gibt, welche mit vollständig aktivierter Kundalini – Kraft geboren werden, bei anderen ist diese Kraft nur zum Teil aktiv und bei wieder anderen gar nicht.

Was bedeutet aktiv ?

Die Kundalini – Kraft beginnt bei einem bestimmten Stand spiritueller Entwicklung, sich am Rückgrat nach oben zu schlängeln. Ist sie oben angelangt, so kommt es zu einer Art „Kurzschluss“ zwischen der Energie des Scheitel – Chakras und des Wurzel – Chakras – also zwischen Energie des „Himmels“ und der „Erde“.

Während normalerweise die Erdenergie des Wurzel – Chakras zum Sexual – Chakra, von da zum Releasing – Chakra und von da zum Herz – Chakra fließt, um sich hier mit der göttlichen Energie des Himmels (welche über das Scheitel – Chakra aufgenommen zum Stirn – Chakra, weiter zum Kehlkopf – Chakra und von da zum Herz – Chakra fließt) zu einer Energie zu vereinen, stehen nun, nach dem Kurzschluss, beide Energien in direktem Kontakt. Wenn dies geschieht, erlebt der Mensch so viele Lernprozesse, wie er nur irgendwie verkraften kann, um über das Lernen zur Vollkommenheit zu gelangen. Diese Lernprozesse können so vielseitig, schmerzhaft und auch „schwer“ sein, dass mancher schon wünschte, die Kundalini – Kraft wäre noch nicht aktiv bei ihm. Es gibt aber auch noch andere Probleme, welche die Kundalini – Kraft bereiten kann.

Die Probleme

Die Kraft des Kundalini besteht in Wirklichkeit aus zwei gegensätzlichen Kräften: einer heißen und einer kalten Kraft. Beide Kräfte müssen stets im Gleichgewicht sein, soll es keine ernsthaften Probleme geben. Gemeint sind hier reale körperliche Probleme.

Ist die Kundalini – Kraft bei einem Menschen noch nicht aktiv, so kann diese Aktivität ausgelöst werden durch:

  1. normale spirituelle Entwicklung und damit verbundene Bewusstseinserweiterung;
  2. ein ekstatisches Erlebnis (Meditation)
  3. gezielte Übungen, zum Beispiel Kundalini – Yoga;
  4. eine/n Heiler/in oder spirituelle/n Lehrer/in

Die Erfahrung der 1. Möglichkeit hat in der Regel keinerlei negative Auswirkungen. Dagegen kann bei den anderen Möglichkeiten Kundalini Schwierigkeiten bereiten. Sollte sich nämlich nur der heiße Kanal aktivieren, so kann es körperliche Probleme geben von Hitzewallungen bis hin zum Verbrennen.

Bei einseitiger Aktivierung des kalten Kanals, kann es zu Kälteschauern bis hin zum Erfrieren kommen. Sicherlich ist das Verbrennen oder Erfrieren die extremste Auswirkung einer einseitig unkontrollierten Freisetzung der Kundalini – Kraft. Doch auch die anderen Auswirkungen können mehr als unangenehm sein. Der Erfinder des Kundalini – Yoga, Gropi Krishna, erzählt in seinem Buch „Kundalini – Yoga“ über seine eigenen Erlebnisse, die er nach der unkontrollierten Freisetzung der Kundalini – Kraft durch eine Ekstase hatte. Jahrelang stand er am Rande des Todes – kämpfte mit Hilfe seiner Familie um sein Leben – bis er endlich in alten Sanskrittexten Übungen zum Kundalini fand. Er entwickelte daraus eine Methode zur Kontrolle und Wiedererlangung der Kontrolle von Kundalini. Seine Absicht war es nicht, eine Methode zur Aktivierung der Kundalini – Kraft zu entwickeln, als welche das Kundalini – Yoga heute oft „verkauft“ wird.

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Erklärung des Chakrenenergieflusses

Der "Normalzustand" des Chakrenenergieflusses beim Menschen ist auf dem Bild rechts abgebildet.

Hier fließt die Erdenergie (dunkelgrün) vom Wurzelchakra zum Sexual - Chakra, von da zum Releasing - Chakra und weiter zum Herz - Chakra um sich hier mit der göttlichen Energie des "Himmels" (welche über das Scheitel - Chakra aufgenommen wird und weiter zum Stirn - Chakra über das Kehlkopf - Chakra zum Herz - Chakra fließt) zu einer Energie zu vereinen.

Dieser Zustand ist "normal" und ändert sich nur, wenn ein oder mehrere Chakren blockiert sind oder die Kundalini - Energie erweckt ist.

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